Modelleisenbahnfreunde Wangen im Allgäu
Bauzustand II (2004 - 2010)) Im Jahr 2004 war es bereits soweit: Eine erste Ausbesserung der Anlage Wangen war erforderlich! Ursache hierfür waren einerseits der nicht für einen Transport der Anlage ausgelegte Landschaftsunterbau, aber ebenso auch die nicht optimale Lagerung der Anlage in einem feuchten Lagerraum. Dadurch hatten sich die mit Heißkleber verklebten Verbindungselemente des Anlagenunterbaus gelöst, so dass die Landschaft stark durchgesunken und ein Fahrbetrieb nicht mehr möglich war. Daher wurden sowohl der Landschaftsteil im Bereich "Buch" als auch die Hügel Richtung Hergatz erneuert. Im Zuge dieser Baumaß- nahmen wurden darüber hinaus auch die Schattenbahnhöfe erneuert, und sowohl Richtung Hergatz als auch Richtung Kißlegg neue, stabilere Gleiswendel eingebaut. Dabei wurde im Gleiswendel Kißlegg auch gleich eine Ausweichstelle integriert, so dass in dieser Richtung mehr Zugfahrten möglich sind. Aufgrund des nur 1,0m schmalen "Endstückes Hergatz" war hier jedoch keine Ausweichstelle im Gleiswendel möglich.Wegen der häufigen Ausfälle der K-Gleis Weichenantriebe wurden alle Weichen im Bahnhofsbereich mit Servoantrieben ausgestattet. Des Weiteren wurde die Märklin Bogenweiche im Bereich des Bahnübergangs durch eine umgebaute Roco- Bogenweiche ersetzt, die einen wesentlich größeren Bogenradius aufweist. Nachteil dieser Aktion: Märklinbahner-Typisches Aufschneiden dieser Weiche führte immer wieder zu Kurzschlüssen, was diese Weiche beim Fahrdienstpersonal nicht besonders beliebt machte... Beim Heimtransport der Anlage von der Messe "Die Modellbahn" im MOC brach der Rahmenunterbau an mehreren Stellen. Nachdem eine Reparatur der Schäden im Vereinsheim und später auch während der Ausstellung "20 Jahre Schwabenrunde" in der Eissporthalle in Ravensburg scheiterte, haben wir beschlossen die Anlage Bahnhof Wangen komplett neu zu bauen, da diese durch die vielen Ausstellungen auch an anderer Stelle sehr ramponiert und nicht mehr zufriedenstellend zu reparieren war. Unser Ziel war es, die Anlage stabil und Transportsicher zu bauen.